© 2003-2019 Dr. Sirko Kupper - 17.09.2019 - www.drkupper.de

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: Schmerztherapie

Schmerztherapie

Die Gruppe wird als halboffene Gruppe themen- und leiterzentriert geführt. Das Schmerzbewältigungstraining ist modular aufgebaut und setzt sich aus 6 Einheiten (zu jeweils 45 Minuten) zusammen. Es folgt theoretischen und therapeutischen Überlegungen. Durch eine anfängliche kurze Begrüßung ("Befindlichkeitsrunde"), wird ein angstfreies Arbeitsklima geschaffen. Das vorrangige Ziel des Schmerzbewältigungstrainings liegt in einer Verbesserung der Schmerzkontrollfähigkeit durch die Patienten. Diverse im Rahmen der negativen Verstärkung entstandene Verhaltensweisen wie Klageverhalten, Vermeidung körperlicher Belastungen und sozialer Rückzug sollen abgebaut werden. Basierend auf den Überlegungen von Melzack und Wall (1965; Gate-Control-Theorie) sollen die Hilflosigkeits- und Kontrollverlusterfahrungen der Patienten fokussiert werden, die zu negativen Erwartungen im Sinne von einer passiven Resignationshaltung führten. Über den Aufbau zunehmender Fertigkeiten zur selbstkontrollierten Bewältigung von Schmerzuständen soll eine Verbesserung der Lebensqualität trotz Schmerzen erreicht werden. Im einzelnen bestehen die Ziele des Schmerzbewältigungstrainings in der Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartungen, dem Abbau von irrationalen Einstellungen (z.B. dem Schmerz ausgeliefert zu sein), dem Aufbau von Schmerzbewältigungsfertigkeiten, der Förderung der Selbstkontrolle und Eigenaktivität sowie der Stärkung der Zuversicht. Das Trainingsprogramm basiert auf den Überlegungen von Larbig, Fallert & Maddalena (1999).





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