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: Autogenes Training

Autogenes Training

Das autogene Training wird typischerweise von einem erfahrenen und professionell ausgebildeten Übungsleiter an Patienten oder Teilnehmer von Präventions-/Rehabilitationsprogrammen vermittelt, die sich einmal wöchentlich zumeist in kleinen Gruppen (seltener im Einzelsetting) zu insgesamt 8-12 Sitzungen treffen. Im klinisch-stationären Bereich finden die Sitzungen dagegen wesentlich häufiger, z.T. sogar täglich statt. Jede Übung mit ihren verschiedenen Komponenten (z.B. "Schwere" und "Wärme" und z.B. "Atemwahrnehmung") dauert insgesamt selten länger als 3-5 Minuten und wird im Sitzen (ggfs. auch im Liegen) bei geschlossenen Augen durchgeführt. Während des praktischen Trainings schweigt der Therapeut. Die Übenden konzentrieren sich anfangs auf die Wahrnehmung ihres Gebrauchsarms mit der Leitvorstellung "Mein Arm ist schwer". Nach 1-2 Wochen generalisiert die Schwere-Empfindung auf Arme und Beine - sofern der Lernende tatsächlich die Übungen außerhalb der gemeinsamen Sitzungen 2-3 mal täglich durchführt und seine individuellen Erfahrungen protokolliert. Nun werden Wärmeempfindungen zusätzlich angesprochen ("Arme und Beine sind schwer - Arme und Beine sind warm - Ich bin ganz ruhig"). Jede tagsüber durchgeführte Übung wird durch eine intensive Rücknahme ("Dynamisierung") beendet ("Arme fest - Atem tief - Augen auf"). Aufgabe des Therapeuten während der Sitzungen ist es, nach den Übungen die Erfahrungen der Patienten zu besprechen, positive Erlebnisse zu verstärken und "Störungen" zu relativieren.





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