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Sonnenblumenkerne


Von wegen nur Vogelfutter: Lassen Sie sich von Winzigkeit und Unscheinbarkeit von Sonnenblumenkernen bloß nicht täuschen – dahinter steckt nämlich Power pur! Oder hätten Sie gedacht, dass schon 100 g der knackigen Kerne mehr Eiweiß bringen als ein Steak? Mehr über die gesundheitlichen und kulinarischen Pluspunkte der leckeren Samen lesen Sie hier.
Das sollten Sie über Sonnenblumenkerne wissen

Sonnenblumenkerne sind buchstäblich in aller Munde: Nicht nur in Amerika und Europa, sondern auch in Asien kennt und mag man die leckeren Samen der Pflanze. Kein Wunder eigentlich, denn Sonnenblumenkerne sind gut, gesund und obendrein günstig. Dazu kann man sie sowohl knabbern und zum Kochen oder Backen verwenden als auch ein hochwertiges und preiswertes Öl daraus pressen. Und dann sieht die Sonnenblume selbst auch noch wunderschön und fröhlich aus – durchaus verständlich, dass die Inkas sie als göttlich verehrten! Die Europäer brauchten etwas länger, bis sie entdeckten, dass man aus Sonnenblumenkernen leckere und nahrhafte Dinge machen kann: Sie bauten die Sonnenblume zunächst nur als Zierpflanze an; erst im 17. Jahrhundert kamen die Kerne beim Backen oder geröstet als Kaffeeersatz zum Einsatz. Weitere 200 Jahre später fand man in Europa heraus, dass sich aus den Sonnenblumenkernen außerdem Öl pressen lässt. Heute gibt es in den USA, Russland, China und in ganz Europa riesige Sonnenblumenfelder, die für immer neuen Nachschub an Sonnenblumenkernen und Sonnenblumenöl sorgen.

Herkunft: Schon um 2500 v. Chr. sollen die Ureinwohner in der Mississippi-Gegend und in Mexiko Sonnenblumen angebaut haben. Die spanischen Eroberer entdeckten dann Mitte des 16. Jahrhunderts die Pflanze für sich und brachten sie mit nach Hause. Hauptanbaugebiete heute sind China, die Vereinigten Staaten, Russland, die Ukraine und das übrige Europa, am üppigsten gedeihen sie allerdings in südlichen Ländern mit mildem Klima und viel Sonne.

Geschmack: Sonnenblumenkerne haben ein angenehm nussiges, mildes Aroma und eine feste Konsistenz.

Saison: Sonnenblumenkerne gibt es das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität und ohne Preisunterschiede zu kaufen.
Wie gesund sind eigentlich Sonnenblumenkerne?

Sonnenblumenkerne sind absolute Spitzenreiter in Sachen Folsäure: Rund 100 Mikrogramm von diesem B-Vitamin stecken in 100 g. Das macht sie besonders günstig für Schwangere und Stillende, die einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben. Aber auch beim Eiweißgehalt können Sonneblumenkerne punkten – sie enthalten sogar mehr Protein als die meisten Fisch-, Fleisch- und Geflügelarten und gehören damit unbedingt zu den wichtigsten Lebensmitteln für Vegetarier und Veganer.

Mit 420 mg Magnesium sind Sonnenblumenkerne die Stars unter den Nüssen, Kernen und Samen: Keine andere Sorte bringt es auf annähernd so viel dieses Mineralstoffs, der für gute Nerven und gut funktionierende Muskeln so viel Bedeutung hat! Auch beim Mineralstoff Phosphor liegen Sonnenblumenkerne mit 618 mg auf den vordersten Plätzen.

Der hohe Anteil von ungesättigten Fettsäuren und ihre große Verfügbarkeit machen Sonnenblumenkerne außerdem zur idealen Basis für Speiseöl, das reichlich Vitamin E vorzuweisen hat und angenehm neutral schmeckt.
Nährwerte von Sonnenblumenkernen


pro 100 Gramm
Kalorien 596
Eiweiß 26,5 g
Fett 49 g
Kohlenhydrate 12,3 g
Ballaststoffe 6 g


Sonnenblumenkerne: Gut zu wissen

Die goldene Regel „besser Bio“ gilt bei Sonnenblumenkernen nur sehr bedingt. Viele Experten bemängeln, dass es Bio-Ware in diesem Fall fast nur aus China gibt, was den meisten Verbrauchern wenig vertrauenerweckend erscheint und jedem Nachhaltigkeitsprinzip – das zum Bioanbau gehört – widerspricht. Verbraucherschützer raten dazu, Kerne aus heimischem und möglichst regionalem, kontrolliertem Anbau zu bevorzugen oder beim Kauf von Bio-Sonnenblumenkernen auf den Vermerk „aus europäischem Anbau“ zu achten.


Quelle: eatsmarter.de
Gesendet am 26 Jun 2013 von admin



  
















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