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Fatigue-Syndrom: Spätfolgen von Corona


Neue Krankheit entdeckt! Ziemlich sensationell. Im Rahmen der Corona-Krise sind ja inzwischen über 50.000 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht worden. Der frohmedizinisch gebildete Leser wird soeben denken: 99% Schrott. Und hat wahrscheinlich Recht. Sei dem wie es sei ...


Man glaubt, im Zusammenhang mit Corona eine nagelneue Krankheit entdeckt zu haben. Beschrieben beispielsweise in FOCUS 29/2020, Seite 66. Nennt sich so unschuldig „Spätfolgen“.


Die Entdeckung nämlich, dass ein Patient den Virusinfekt (oft genug) ganz leicht übersteht wie jede andere Grippe, dann aber richtig krank wird. Richtig krank heißt:


CHRONISCHES MÜDIGKEITSSYNDROM


Sie dürfen auch sagen Burn-out. Keine Regeneration mehr. Kaum Belastbarkeit. Ständige Mattigkeit.


Schlicht lächerlich. Nix neu! Alles längst bekannt dem kundigen Arzt. Ja eben. Dem Kundigen!


Weil der normale Arzt in Deutschland glaubt, nach durchgestandenem Virusinfekt sei man wieder „wie neu“. Weil er das glaubt, spricht man dann oft von larvierter Depression, schickt zum Psychiater usw. Ich zitiere Professor Welte: „Viele dieser Patienten fühlen sich nicht ernst genommen“ sagt Welte, der allein an seiner Klinik von mehr als 100 Post-Covid-Kranken weiß.

Den Hintergrund, die Ursache des auf einen Virusinfekt folgenden Burn-out Syndroms habe ich Ihnen längst vielfach an Beispiel EBV verdeutlicht. Besonders gravierend eine junge Triathletin, Profi, die mir unter Tränen beichtete:


„Ich kann nicht mal mehr 50 Meter joggen“.


Und das aus dem Munde eines Profis. Der ja wirklich will. Diese Patienten erkennt man übrigens an den „überhöhten Resttitern nach EBV-Infektion“. Genau wie es auch nach SARS überhöhte Titer gibt.

Jetzt kommt´s: Hör ich jeden Tag einige Male: Die Hausärzte finden diese erhöhten Titer gar nicht aufregend. Das hätte doch jeder. Der Infekt sei vorbei. Abgeschlossen.


Nur dumm, wenn der Patient sich sterbenskrank fühlt. So jetzt auch nach Covid-Infektion.
Wohl verstanden: Nach abgeschlossener Infektion!


Hintergrund? Jedem Molekularmediziner klar: Ein katastrophales Immunsystem. Das dürfte schon vor der Infektion schlecht genug gewesen sein…. deshalb die Infektion. Und hat sich sicher durch die Krankheit nicht gebessert. Auch hier bin ich in einer beneidenswerten Lage: Ich weiß nämlich, dass man Burn-out definieren kann mit „Katastrophalen Aminogramm“. Passt jedes Mal zusammen.


Wenn man das etwa 1.000 Mal erlebt und gemessen hat, darf man solche Sätze prägen. In Lehrbüchern finden Sie davon leider gar nichts.


FAZIT: Nach Covid 19, nach glücklich durchgemachter Krankheit, können Sie sich immer noch für Wochen, Monate, ja Jahre (!!!) sehr, sehr bescheiden fühlen. Wenn Sie sich einfach nicht um Ihr Immunsystem kümmern…. wollen. Denn dass man das kann, haben Sie Hundertfach in diesen News gelesen.

PS: Wissen Sie, wie man das Corona Problem schlicht einfach und für immer lösen kann? Man fragt einfach. Man fragt beispielsweise mich. Seit 20 Jahren bin ich nicht mehr „krank“, also kein Halsweh, kein Schnupfen, keine Gliederschmerzen, kein Fieber usw.
Sprich: Kein Grippevirus hat bei mir eine Chance. Das war´s auch schon.

Solch einen Menschen könnte man einfach mal fragen, wie er das gemacht hat. Die wissen das nämlich. Und was ein Mensch kann, können auch 84 Millionen Deutsche.

Man muss es ihnen nur sagen. Genau daran hapert es.

Quelle: strunz.com
Gesendet am 21 Sep 2020 von admin



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