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: Pose Methode

Pose Methode


Studien

1. Arendse RE, Noakes TD, Azevedo LB, Romanov N, Schwellnus MP, Fletcher G. (2004). Reduced eccentric loading of the knee with the pose running method. Med Sci Sports Exerc., Feb;36(2):272-7.

Ziel der Studie:
Vergleich der biomechanischen Veränderungen zwischen Mittelfußläufern und Pose-Method-Läufern

Methode:
20 Läufer wurden in Mittelfußlaufen und einer neuen Laufmethode, der Pose-Methode, unterrichtet. Eine klinische Ganganalyse wurde durchgeführt und die biomechanischen Variablen verglichen.

ASEA-Partner

Ergebnisse:
Das Laufen nach der Pose-Methode war charakterisiert durch kürzere Schritte und kleinere vertikale Bewegungen des Kreuzbeins sowie des Fehlens vom Fersenauftritt. Verglichen mit dem herkömmlichen Mittelfußlauf entfaltete die Pose-Methode eine stärkere vertikale Wirkungskraft. Zur Vorbereitung auf den initialen Bodenkontakt sind die Knie bei der Pose-Methode stärker gebeugt als beim herkömmlichen Mittelfußlauf. Das Fußgelenk blieb bei der Pose-Methode neutral verglichen mit einem dorsal- und plantargebeugten Fußgelenk beim herkömmlichen Laufstil. Die durch das Knie abgefangene Aufprallkraft und ekzentrische Kraft war beim Pose-Running signifikant niedriger (p< 0.05). Bei der Pose-Methode wurden die Aufprallkräfte durch die Fußgelenke abgefangen.

Schlußfolgerung:
Das Laufen nach der Pose-Methode war mit folgenden Merkmalen verbunden: kürzere Schrittlängen, kleinere vertikalen Oszillationen des Kreuzbeins, fehlender Fersenauftritt, neutrale Fußgelenksposition beim anfänglichen Bodenkontakt, geringere exzentrische Arbeit und eine geringes Abfangen der Kraft mit den Kniegelenken (d.h. geringere Stauchung der Kniegelenke beim Auftreffen auf dem Boden) als beim herkömmlichen Mittelfußlauf.



2. Dallam GM, Wilber RL, Jadelis K, Fletcher G, Romanov N. (2005). Effect of a global alteration of running technique on kinematics and economy. J Sports Sci. 2005 Jul;23(7):757-64.

Ziel der Studie:
In dieser Studie wurden die Auswirkungen einer grundsätzlichen Veränderung der Lauftechnik auf die Laufbewegung und die Laufökonomie bei Triathleten untersucht.

Methode: 16 sub-elite Triathleten wurden vorher und nachher auf ihre Laufbewegung und die Laufökonomie getestet. Die Mitglieder der Experimentalgruppe (n=8) wurden 12 Wochen in der Pose-Methode unterwiesen, die Mitglieder der Kontrollgruppe (N=8) behielt ihren üblichen Laufstil bei.

ASEA-Partner

Ergebnisse:
Nach Ablauf der Untersuchungsphase, zeigte sich bei der Experimentalgruppe im Mittel eine signifikanten Reduktion der Schrittlänge (von 137,25 +/- 7,63 cm auf 129,19 +/- 7,43 cm, p< 0.05), eine Postdifferenz bei der vertikalen Oszillation vergleichen mit der Kontrollgruppe (6,92 +/-1.00 vs. 8,44 +/- 1.00 cm, p< 0.05) und im Mittel eine Steigerung der Sauerstoffkapazität (von 3,28 +/- 0,36 l/min auf 3,53 +/-0.43 l/min, p< 0.01). Die Kontrollgruppe zeigte keine signifikanten Veränderungen der Laufbewegung und Sauerstoffkapazität.

Schlußfolgerung:
Die Hauptveränderung in der Laufmechanik nach der 12wöchigen Vermittlung der Pose-Methode besteht in der Reduktion der Schrittlänge, der verringerten vertikalen Oszillation im Vergleich mit der Kontrollgruppe sowie einer besseren Laufökonomie.


Weisheiten