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: Pose Methode

Pose Methode


Anwendung

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Der Fußaufsatz erfolgt direkt unter dem Körperschwerpunkt.
Auf diese Weise entsteht eine hervorragende Eigendämpfung, so dass keine stark gedämpften Schuhe getragen werden, sondern Schuhe mit sehr flexiblen und dünnen Sohlen. Die Beschleunigung wird allein über die Körpervorlage erzeugt.
Die zentralen Schlüsselmerkmale der Lauftechnik sind:
1. Das Einnehmen der Laufpose (pose)
2. Das Nach-Vorne-Fallen (fall), um die Geschwindigkeit zu erhöhen (Joggen: 8 °, mittlere Geschwindigkeit: 12-14°, Sprint: 17-21°; bis zu 30° siehe Bilderreihe zu Usain Bolt, unten)
3. Das schnelle Wegziehen des Fußes nach oben (pull), und das dadurch schnelle erneute Entstehen der Laufpose (pose) mit der notwendigen Kadenz, d.h. der Schrittfrequenz (Joggen: 180 Schritte pro Minute bei langsamen Läufen, bei mittlerer Geschwindigkeit: 240 Schritte, bei Sprint: 330 Schritte); d.h. je höher die Geschwindigkeit, desto höher die Schrittfrequenz

Zu beachten ist, dass der untere Fuß schon dann wieder nach oben gezogen wird (pull), wenn sich der obere Fuß konstant in der Luft befindet. Der obere Fuß wird also nicht nach unten "geschoben", sondern der untere Fuß wird einfach nach oben gezogen. Das war's. Das ist schon alles.
Test: Ein guter Geräuschtest, ob die Lauftechnik richtig ausgeführt wird, besteht darin, dass praktisch nichts zu hören ist. Sobald ein Schaben, Kratzen oder sonstiges zu vernehmen sind, wird der Fuß mehr nach hinten, nicht aber nach oben unter Hüfte gezogen.

Der Hauptunterschied zur landläufigen Art des Laufens ist, dass sich der Läufer bei jedem Schritt "nach vorne fallen" (fall) lässt, anstatt sich mit den Füßen vom Boden abzudrücken. Aufgrund der Gravitationskraft erfolgt der Vortrieb "wie von selbst".

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